Das „Glücksmolekül“ im Gehirn

Endogene Cannabinoide (Anandamid & 2-AG)

Der Mensch produziert seine eigenen Cannabinoide.

Während die Cannabispflanze Phytocannabinoide (wie THC und CBD) produziert, stellt unser eigener Körper Endocannabinoide her. Die zwei wichtigsten Vertreter sind:

1. Anandamid (Das „Glücksmolekül“) Benannt nach dem Sanskrit-Wort für Glückseligkeit („Ananda“), reguliert dieses Molekül Glücksgefühle, Angst und sogar das sogenannte „Runner’s High“ (Läuferhoch), das man nach dem Sport erlebt.

2. 2-AG (2-Arachidonoylglycerol) Dies ist das eigentliche „Arbeitstier“ des Systems. Es ist maßgeblich an der Steuerung des Appetits, der Funktion des Immunsystems und der Schmerzregulation beteiligt.

Wie sie funktionieren: Stellen Sie sich Nervenzellen wie stark befahrene Verkehrskreuzungen vor. Manchmal werden die Signale zu stark oder zu „laut“ (z. B. bei chronischen Schmerzen, Angstzuständen oder Entzündungen). Endocannabinoide fungieren in diesem Szenario wie Verkehrspolizisten: Sie wandern rückwärts über den synaptischen Spalt (die Lücke zwischen den Nerven), um der sendenden Nervenzelle mitzuteilen, dass sie sich „beruhigen“ soll.

Es ist eine brillante Feedbackschleife, die darauf ausgelegt ist, Sie ruhig und im Gleichgewicht zu halten. Doch was passiert, wenn wir von außen Cannabinoide wie THC oder CBD zuführen?

Das erklären wir in der Zusammenfassung nächste Woche.

Quelle / Weiterführende Literatur:

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THC vs. CBD – Der biologische Unterschied

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Das verborgene System, das unser Gleichgewicht steuert